08.05.2013

Das Mitarbeiterbeteiligungsmodell der Leitl Werke

Betriebliche Partnerschaft bei Leitl

Zielsetzung von Karl Leitl (Geschäftsführung Leitl-Werke 1945 – 1977):

Verringerung der Interessensgegensätze zwischen Kapital und Arbeit durch betriebliche Partnerschaft für gesamten Unternehmenserfolg

  • 1953 Einführung einer Erfolgsbeteiligung
  • 1970 Erweiterung zu Vermögensbeteiligung
  • 1973 weitere Entwicklungen des Leitl-Modells (Gleichstellung aller MA durch Übernahme der Arbeiter in das Angestelltenverhältnis, paritätische Vertretung der Mitarbeiter im Aufsichtsrat, Gründung "Institut für partnerschaftliche Betriebsverfassung" an der JKU
  • nach dem Tod von Karl Leitl und darauf folgenden gesellschaftlichen Umstrukturierungen sowie Veränderungen rechtlicher Rahmenbedingungen sind Mitarbeiter seit 1982 in Form eines partiarischen Darlehens am Ergebnis der Leitl Spannton GmbH beteiligt. Im Prinzip handelt es sich bei dieser Form der MA-Beteiligung um eine Art atypische stille Beteiligung am Unternehmen.

Literatur zum Leitl-Modell:

  • Partnerschaft in Theorie und Praxis, Das Bauhütte- Leitl-Modell, 1974
  • Sozialpartnerschaft und Mitarbeiterbeteiligung, 1995